Montag, 22. August 2016

Gewinneraufruf für 4. Gewinnspiel



Bitte melde dich, Carmen!

 

Da sich die Gewinnerin von 

 

Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

bislang noch nicht bei mir gemeldet hat,  warte ich noch bis zum Wochenende, am Sonntag, den 28.8.2016 gegen 18 Uhr lose ich dann neu aus. 

 

Leider wurde keine Mailadresse angegeben und auf Google + kam auf meine Mitteilung noch keine Reaktion.

 

Ich hoffe, auf diese Weise die Gewinnerin zu erreichen! 

 

 

Liebe Grüße eure Sommerlese! 

 

Nachtrag 23.8.2016:

Die Gewinnerin hat sich gemeldet und das Buch macht sich auf den Weg! 

Jaspers letzter Flirt - Ulrike Busch

Unterhaltsam geschriebener Amrumkrimi mit Inselflair


"Jaspers letzter Flirt" ist nach "Pfauenfedernmord" der zweite Fall für die Kripo Wattenmeer von Autorin Ulrike Busch. Sie entführt darin ihre Leser in die idyllische, aber manchmal recht eigene Welt der Nordseeinsel Amrum. Der Krimi erscheint im August 2016 im Edition M Verlag.


Surflehrer Jasper Erikson lebt ein Leben wie ein unbekümmerter Sonnyboy: Frauen, Surfen und seine Freiheit liebt er über alles. Dabei ist er kein Jungspunt mehr, längst verheiratet und Vater dreier Kinder. Sein Urlaubsflirt Bele beschliesst, sich von ihrem Mann zu trennen und auf Amrum mit Jasper neu anzufangen. Doch es kommt zu kriminellen Zwischenfällen, die das idyllische Inselleben erschüttern. Auf Jasper wird ein Anschlag verübt, den er zum Glück überlebt. Hauptkommissar Kuno Knudsen und sein Assistent Arne Zander nehmen die Ermittlungen auf. 



"Jaspers letzter Flirt" ist mal wieder ein Fall für die Kripo Wattenmeer. Dabei unterstützt Arne Zander seinen Kollegen Kuno Knudsen und ihre Zusammenarbeit passt perfekt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem unbekannten Attentäter, der hinter dem notorischen Frauenhelden Jasper Erikson her ist. Dabei entdecken sie, dass Jasper die Steuerfahndung auf dem Hals hat und erfahren von seinen Frauengeschichten, die den ein oder anderen Ehemann verärgert haben könnten. 

Ich bin seit Pfauenfedernmord Fan der Autorin und wieder schnell in die Geschichte eingetaucht. Die Handlung ist mit anschaulich beschriebenem Lokalkolorit untermalt, so bekommt man das Inselleben auf Amrum lebendig präsentiert und der Urlaubsneid wächst. 

Die Charaktere sind vielfältig und der Erzählstil ist schön und sehr flüssig zu lesen. Besonders die Dialoge wirken sehr authentisch und gelungen. Die Frage nach dem Täter stellt sich schon früh, denn in einzelnen Szenen wird aus seiner Sicht erzählt. Man fragt sich die ganze Zeit, um wen es sich handeln könnte.


Der Spannungsbogen steigt mit jeder neuen kriminellen Tat, es gibt  geschickt eingebaute Wechsel von Handlungsorten und Figuren, die die Situation der betroffenen Personen näher erklären und die unterschiedliche Motivlage darstellen. Leider hatte ich schon früh einen bestimmten Täter in Verdacht und lag richtig. Das hat mir etwas die Spannung genommen, die Lesefreude aber nicht wirklich getrübt.


Wer sich gern gedanklich auf die Urlaubsinsel Amrum in der Nordsee entführen lassen möchte und dabei einen unterhaltsamem Krimi folgen möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.   


 ***Dieses Leseexemplar hat mir die Autorin zur Verfügung gestellt - Recht herzlichen Dank, liebe Ulrike Busch, für die Bereitstellung des Krimis!***



Montagsfrage # 4


 

Die Montagsfrage gibt es jede Woche von Buchfresserchen und gibt den Lesern so Gelegenheit, die Blogger besser kennen zu lernen!

 

Die Frage heißt diese Woche:

 

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Ich habe mit einem "Cliffhanger" gar kein Problem. Wenn ein Buch oder Kapitel so endet, bringt das die Neugierde auf ein weiteres Kaptitel oder einen Nachfolgeband erst richtig in Gang. 

Bei vielen Büchern kann man sich vom Verlauf der Handlung ja schon denken, in welche Richtung das Buch weiter gehen könnte. Wenn hier kein festes Ende beschrieben ist, finde ich das für manche Inhalte perfekt, da jeder sich so seine Gedanken über die weitere Entwicklung der Charaktere machen kann. Aber gerade offene Enden steigern auch die Spannung ins Unermessliche und man muss unbedingt den Nachfolger lesen! Tolle Idee der Buchindustrie, eigentlich! *Grins

Generell enden die meisten Bücher ja mit festen Ausgängen, besonders bei Krimis oder Thrillern muss der Autor schon eine bestimmte Lösung anbieten, um den Leser zufrieden zu stellen.  


Oder wie seht ihr das?  

Sonntag, 21. August 2016

Neuzugänge # 18

Hallöchen meine lieben Bücherfreunde!


Seit der letzten Woche ist zwar mein Briefträger zur Kur, aber seine nette Vertretung und besonders der Paketbote waren total fleissig, und so kamen wieder einige Pakete mit Büchern an! 






Nochmal ein übersichtliches Bild mit den Covern!





"Eigentlich bist du gar nicht mein Typ" und "Kopfkissenbuch der Liebe" sind Prämienbücher von Wasliestdu. Ich hatte Glück, gerade diese Bücher, die man unter die Rubrik "Verdien´s dir" fallen, gegen meine gesammelten Punkte tauschen zu können. 

Die zwei Krimis "Die letze Ölung" und "Elsässer Erbschaften", sowie den Thriller "Grausame Nacht" von Linda Castillo habe ich von der Mayerschen Buchhandlung bestellt.


Und hier gibt es noch ein tolles Buch, dass ich netterweise mit Veronika getauscht habe! Auf diese Weise konnte ich mich noch in die entsprechende Leserunde bei lovelybooks einklinken. Ich habe es so schnell gelesen, das die Rezension zu "Britt-Marie" es sogar schon vor diesem Post auf den Blog geschafft hat.




Habt ihr auch Bücher der hier gezeigten? Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und geh dann mal lesen! 


Eure Sommerlese!


Samstag, 20. August 2016

Britt-Marie war hier - Fredrik Backman

Eine Geschichte über das Leben, über Veränderung und eingefahrene Gewohnheitsmuster. Die einfache Sprache hat mich gestört.


Der dritte Roman des schwedischen Erfolgsautors Fredrik Backman heißt "Britt-Marie war hier". Das Buch erscheint im Fischer Verlag.


Erzählt wird die Geschichte von Britt-Marie, die mit 63 Jahren nach einem Seitensprung ihres Mannes aus ihrer festgefahrenen Ehe
ausbricht und zum ersten Mal versucht, auf eigenen Beinen zu stehen. Bisher war sie für den Haushalt und die Versorgung von Mann und Kindern zuständig und führte ein zurückgezogenes Leben ohne erkennenswerte Selbstverwirklichung. Über das Arbeitsamt findet sie eine Stelle in Borg, ein verschlafenes Nest, wo die Wirtschaftskrise die Menschen fest im Griff hat. Britt-Marie bekommt einen Job im Jugendtreff, den sie sich mit ihrer Putzwütigkeit übernimmt.  






"Denn wenn wir den Menschen, die wir lieben, nicht verzeihen, wer bleibt dann nocht? Was ist Liebe, wenn sie nicht bedeutet, unserer geliebten Menschen zu lieben, gerade wenn sie es nicht verdienen?" Zitat Seite 336


Auch wenn dieser Roman als Sonnenscheingeschichte ausgelobt wird, kann ich mich dem nicht anschließen. 

Fredrik Backman schreibt in seinen Büchern stets über spezielle Charaktere, die ein wenig seltsam anmuten und so ihre besonderen Macken haben. So erfindet er mit Britt-Marie eine pingelige, korrekte ältere Dame, die einem Putzteufel gleich durch das Buch geistert.
Auch wenn ich von ihr im wahren Leben doch genervt wäre, konnte ich mich ihr im Buch etwas annähern. Denn ich fühlte, wie sehr sie in ihrem Leben eine eigenverantwortliche Selbstverwirklichung vermisst hat. Als ihr die Traineraufgabe angeboten wird, greift sie zu. Mutig, denn von Fussball hat sie absolut keine Ahnung und so schlüpft sie in eine schwierige Rolle.
Nicht nur, dass ihr Fussball überhaupt nicht liegt, sondern auch die für sie fremde Umgebung mit lauten Kindern, unsauberen Verhältnissen und einer ungewohnten Mitbewohnerin stellt sie auf eine harte Probe.

Doch sie erkennt, dass in Borg durch die Finanzkrise den Bewohnern nicht mehr viel geblieben ist, außer ihrer Begeisterung für den Fussball. Langsam findet auch Britt-Marie Gefallen am Fussball und ihre bemutternde Art, wird ihr Rettungsanker. Sie wurschtelt sich mit Hilfe ihrer neuen Bekannten so durch, verliert auch ihre Putzwütigkeit etwas und man spürt den Wandel in ihr. Sie erkennt, was sie bisher im Leben vermisst hat und ist doch gefangen in alten gewohnten Mustern.

So weit, so gut!

Wenn mich die Geschichte auch interessiert hat, so fühlte ich mich durch den sehr einfachen Erzählstil an ein Jugendbuch erinnert. Die ewige Putzerei kam einer Zwangsneurose gleich und hat mich genervt, die Sprache ist mir zu sehr schlicht gefasst, die Dialoge klingen anspruchslos. Es gibt witzige Szenen und zum Ende versucht der Autor dem Ganzen z. B. durch die Erwähnung der Maslow´schen Bedürfnispyramide etwas mehr Tiefgang zu geben. Für mich hat dieser Roman 3 Sterne verdient. 



Mit Britt-Marie erlebt man unerwartete Freundschaften, die sie auf ihrem Weg begleiten und etwas Schwung in ihr Leben bringen. Wie Menschen in ihren gewohnten Zwängen und Gewohnheiten gefangen sind, kann man hier gut nachempfinden.




Auslosung 4. Gewinnspiel

Heute habe ich mein "Amerika-Gewinnspiel" ausgelost! 

Es gab eine Beteiligung von 11 Leserinnen und Lesern und die Mehrheit interessierte sich für das Buch "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke".  

Doch nun möchte ich euch nicht länger hibbeln lassen und gebe die Gewinner bekannt!

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♥ HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ♥



  
Eine Geschichte von Land und Meer

geht an:

Andrea

 


Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

geht an:

Carmen

 


Die Geheimnisse des Küche des Mittleren Westens

geht an:

Tanja Hasirasi


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Wenn ich eure Adressen habe, machen sich die Bücher schnellstens auf den Weg zu euch!

Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit eurem Buch wünsche ich den Gewinnerinnen!


Liebe Grüße Sommerlese!

PS: Liebe Carmen schicke mir doch bitte deine Adresse über das Kontaktformular! 

Freitag, 19. August 2016

Never Knowing - Chevy Stevens

Schockierend und fesselnd geschriebener Thriller

 

Never Knowing Endlose Angst ist der zweite Thriller einer Reihe von Autorin Chevy Stevens.  Er erschien 2011 im Fischer Verlag.
Dieses Buch verspricht was es schon im Titel ansagt: endlose Angst auch beim Leser.


Die Protagonistin Sara ist adoptiert und hat einen kriminellen Vater, einen Serienmörder. Das erfährt sie bei ihren Nachforschungen anläßlich ihrer Heirat.
Hat sie die kriminellen Gene ihres Vaters geerbt. Diese Frage treibt sie um und als ihr Vater Kenntnis von ihr nimmt, beginnt eine Höllenfahrt der Angst. 


 


 

Wenn der eigene Vater ein Serienkiller ist, stellt man sich wohl die bedrohende Frage nach der erblichen Veranlagung. So muss Sara erkennen, wie schwierig diese Angst für sie ist und wie sie damit umgehen soll. 



Der Blick in die Vergangenheit der Protagonistin bringt schlimme Dinge ans Licht, die auch für die Zukunft Gefahr bedeuten.
Man erkennt ihre Angst, vor der Begegnung mit ihrem Vater, aber auch vor einer möglichen genetischen Vererbung vom "Psychopathen-Gen". 

 Die Charaktere sind gut beschrieben, der Spannungsbogen wird bis zum Schluß gehalten und der Erzählstil ist sicher und flüssig. Wie Chevy Stevens hier psychologische Spielchen eingebaut hat, macht die Sache für den Leser zu einem Nervenkitzel. Und gerade Saras Gedanken sind sehr lebendig geschildert. 
   

Dieser Thriller ist zwar unblutig, macht aber dennoch Angst und wirkt noch lange nach dem Lesen nach. 



 


Achtung: Diese Rezension ist deutlich kürzer als meine gewohnten Rezis, denn sie habe sie bereits vor drei Jahren geschrieben. Der Vollständigkeit halber der Chevy Stevens Reihe füge ich sie jetzt noch mal nach.